Vita

Maike Giegler wurde 1967 in einer Buddelflasche an den Kühlungsborner Ostseestrand gespült. Ihren PA-Unterricht absolvierte sie an einer Drehbank der Rostocker Neptun-Werft, floh danach in zerfallende Leipziger Häuser, tyrannisierte die Lehrerschaft einer Bibliothekarsschule und sang mit tiefer Stimme im einem Versandhauschor.

Nach Zusammenbruch der Häuser fand sie sich in der Hansestadt Bremen wieder, sortierte Bücher in einer Buchhandlung unauffindbar um und kellnerte sich durch persisch-italienische Restaurants.

Mit ihrem Umzug nach Hannover umschiffte sie ernsthafte Tätigkeiten und bastelte an schwer konsumierbaren Videofilmen. In einer hannoverschen Hofecke fand sie einen Amiga 2000 und begann Bilder und Texte auf Papiere zu bannen, die sie über der Landeshauptstadt abwarf.

Danach verließ sie die papierbedeckte Stadt und tobt seitdem ihren Gestaltungswillen in und an einem Leipziger Hinterhofgebäude aus.